Cyberangriffe nehmen zu – Sind Schweizer KMUs wirklich sicher?
11. Mai 2026• Creative Web Studio GmbH
Die Zahlen sind alarmierend: Ransomware-Angriffe auf Schweizer Unternehmen stiegen um +59 %, Business Email Compromise um +49 %. Sind Schweizer KMUs wirklich sicher? Erfahren Sie, wie Cyberkriminelle heute vorgehen und was Ihr KMU konkret tun kann.
Die Zahlen sind alarmierend: Im zweiten Halbjahr 2025 hat das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) insgesamt **29'006 Vorfälle** freiwillig gemeldet erhalten – hinzu kamen 145 meldepflichtige Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Ransomware-Attacken auf Schweizer Unternehmen stiegen um **+59 %** gegenüber dem Vorjahr. Und dennoch zeigt eine aktuelle Studie: IT-Sicherheit verliert bei Schweizer KMU an Priorität – obwohl die Bedrohungslage so hoch ist wie nie zuvor. Dieser Artikel zeigt, wie Cyberkriminelle heute vorgehen, welche Angriffsmethoden besonders gefährlich sind und was Ihr KMU konkret tun kann, um sich zu schützen. --- ## Die Bedrohungslage in der Schweiz: Fakten statt Bauchgefühl Viele Unternehmensverantwortliche glauben, ihr Betrieb sei zu klein oder zu unbekannt, um ein lohnenswertes Angriffsziel zu sein. Diese Einschätzung ist gefährlich falsch. Cyberkriminelle greifen heute nicht mehr gezielt einzelne Unternehmen an – sie setzen automatisierte Werkzeuge ein, die das gesamte Internet nach verwundbaren Systemen durchsuchen. Wer eine veraltete Software, ein schwaches Passwort oder eine ungesicherte Fernzugriffslösung betreibt, wird gefunden – unabhängig von Grösse oder Branche. Die aktuellen Zahlen des BACS belegen dies eindrücklich: | Angriffstyp | H2 2025 | H2 2024 | Veränderung | |---|---|---|---| | **Ransomware** | 79 Vorfälle | 47 Vorfälle | **+59 %** | | **Business Email Compromise (BEC)** | 73 Fälle | 49 Fälle | **+49 %** | | **Phishing** | 6'299 Meldungen...